BMDZ
Basler Mission Deutscher Zweig

Unterwegs mit Euch

Gottes Geist verbindet Menschen - auch über Länder-, Konfessions- und Kulturgrenzen hinweg. Diese Erfahrung macht die Basler Mission seit über 200 Jahren. Was 1815 begann ist heute ein weltweites Netz von Partnern.

Bildungs- und Partnerschaftsarbeit auf der Grundlage der befreienden Nachricht von Jesus Christus verbinden Christinnen und Christen in Afrika, Asien, Südamerika und Europa mit dem Namen "Basler Mission". Zur Basler Familie gehören heute Kirchen des Südens und Nordens, die sich auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen. Gemeinsam führen sie weiter, was die Basler Missionarinnen und Missionare vor 200 Jahren angefangen haben: die Frohe Botschaft zu den Menschen bringen und notleidenden Menschen zur Seite stehen. Miteinander gilt es in Wort und Tat Gottes Mission zu leben.

Die Basler Mission – Deutscher Zweig (BMDZ) versteht sich als eine Brücke im Geist der Basler Mission. Sie knüpft an das historische Erbe der Basler Mission an und unterstützt die gegenwärtige Arbeit, die heute und von Mission 21, Evangelisches Missionswerk Basel, und von der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) fortgeführt wird.

„'Eine Brücke verbindet sichtbar das, was unter Wasser schon längst verbunden ist.' Die BMDZ ist eine solche Brücke zwischen Kirchen im Norden und Süden des Globus. So ist es möglich, dass wir als christliche Großfamilie voneinander wissen, Freud und Leid teilen, gegenseitige Unterstützung anbieten. Damit die Familie Jesu Christi nicht auseinanderfällt, sondern mit vereinten Kräften das Reich Gottes willkommen heißt. Danke dafür und Gottes Segen, BMDZ!"

Dr. h. c. Frank Otfried July

Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

"Die alte Dame Basler Mission (Deutscher Zweig) hat über 200 Jahre Menschen in Afrika und Asien das Evangelium Jesu Christi verkündet. Von Kindesbeinen an ist sie mir vertraut – meine Großeltern waren vor 100 Jahren Basler Missionare in Indien. Die intensive Partnerschaft mit den Kirchen, die aus der Arbeit der Basler Mission entstanden ist, hält sie jung. Durch Workcamps mit Jugendlichen aus Afrika, Asien und Europa unterzieht sie sich immer wieder einer Verjüngungskur."

Roswitha Bernius-Grimm

Pfarrerin i.R. Evangelische Landeskirche in Württemberg

"Wenn ich nach Stuttgart reise, werde ich jedes Mal mit einem herzlichen Willkommen in der BMDZ begrüsst. Diese große Herzlichkeit prägt die Arbeit der BMDZ in die Welt hinein. Die BMDZ führt Menschen aus verschiedensten Kulturen zusammen. In diesen Begegnungen wird Verständigung gegen Vorurteile und gegen Unwissen möglich."

Claudia Bandixen

Direktorin Mission 21

"Mission ist Verzicht, bei sich selbst stehen zu bleiben. Dazu befähigt uns das Evangelium. Deshalb ist die BMDZ 'auf dem Weg zu den Andern', um gemeinsam mit ihnen Leben zu fördern, so gut wir dies können."

Eberhardt Renz

Altlandesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

"Die Basler Mission verbindet Menschen über Grenzen, Kontinente, gesellschaftliche Gruppen und sogar Religionen hinweg und bringt sie zusammen. Bei verschiedenen Projekten durfte ich interessanten Menschen begegnen, mich mit ihnen austauschen und von ihnen auf verschiedene Art und Weise lernen. Diese Bereicherungen begleiten mich tagtäglich."

Noémi Böttcher

Studentin

Aktuelles

Was wir fördern

Die Herausforderungen im Südsudan bleiben groß. Neben der fehlenden Infrastruktur ist es auch die hohe Analphabetenrate, für die eine Lösung gefunden werden muss.

In vielen Regionen Kameruns galten Frauen traditionell als Eigentum ihrer Männer. Und auch heute noch leiden viele unter Diskriminierung, Ausbeutung und sexueller Gewalt.

Vor allem Frauen und Kinder sind leidtragende der Terrororganisation Boko Haram. Ihnen will die Kirche der Geschwister in Nigeria dank Bildung eine Perspektive geben.

Mitarbeitende der Gesundheitsdienste sind überall unterwegs. Sie klären auf, behandeln Krankheiten und helfen mit, ansteckende Krankheiten einzudämmen.

Viele Ghanaer können sich keinen Arzt leisten. Über den "Poor and Sick Fund" der Presbyterianischen Kirche werden sie kostenlos behandelt.

Viele Mütter und Kinder sterben im Südsudan während oder kurz nach der Geburt. Eine gezielte Qualifizierung von Hebammen hilft, die Sterblichkeitsraten zu senken.

Kinder - allen voran Mädchen - führen in Indien oftmals ein schweres Leben. Durch die Einrichtungen der Kirche von Südindien entfliehen sie Kinderarbeit und Unterdrückung.

Der Terror hat in Nigeria Spuren der Verwüstung hinterlassen. Inzwischen erlaubt die verbesserte Sicherheitslage Binnenflüchtlingen schrittweise die Rückkehr in die Heimat.

Sabah ist der ärmste der dreizehn Gliedstaaten von Malaysia. Besonders Kinder und Jugendliche der Ureinwohner und Migranten leiden dort unter den schwierigen Lebensbedingungen.

Häusliche Gewalt ist ein weit verbreitetes Problem. Mit einem religionsübergreifenden Netzwerk setzen sich Kirchen in Sabah gegen Gewalt an Frauen und Kindern ein.

Was wir machen

Neben der Unterstützung von Projekten ist die BMDZ in der Bildungs- und Partnerschaftsarbeit tätig und bietet Workcamps für junge Erwachsene an. Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden oder Impulse aus der weltweiten Kirche in Ihre Gemeinde zu holen.

  • Partnerschaftsarbeit

    Partnerschaften sind vereinbarte Kontakte von kirchlichen Gruppen (Kirchengemeinden, Kirchenbezirken, Kirchenleitungen). Die BMDZ begleitet und unterstützt seit vielen Jahrzehnten Partnerschaften mit den Basler Partnerkirchen in Nigeria, Kamerun, Südsudan, Sabah/Malaysia, Hongkong/Südchina und Kalimantan. Das Ziel ist eine Begegnung als Gleichberechtigte. Partnerschaftsgruppen besuchen sich gegenseitig und lernen voneinander. Sie sind in der Fürbitte, durch die Feier von Partnerschaftssonntagen sowie durch gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Projekte miteinander verbunden. 

    Fünf Grundwerte von Partnerschaft:

    • Verbindlichkeit: Beide Partner sind gemeinsamen Überzeugungen, Methoden und Zielen verpflichtet.
    • Achtung und Respekt: Beide Partner betrachten einander im Grundsatz als gleichberechtigt und gehen achtsam und respektvoll miteinander um.
    • Ehrlichkeit: Beide Partner spielen stets mit offenen Karten und verfolgen keine geheimen Ziele.
    • Gegenseitigkeit: Beide Partner fühlen sich nicht nur ihrer eigenen Gemeinschaft verpflichtet, sondern auch der des Partners.
    • Offenheit: Beide Partner tragen Konflikte offen und im Dialog aus.

    Direktpartnerschaften leben beispielhaft die weltweite Verbundenheit zwischen Christinnen und Christen. Engagieren Sie sich in einer Direktpartnerschaft in Kirchenbezirken wie Markgräfler Land, Breisgau-Hochschwarzwald, Überlingen, Konstanz, Freudenstadt, Tübingen, Ravensburg, Heidenheim, Göppingen, Öhringen, Hessisch-Lichtenau oder im Landesverband für Kindergottesdienst in Württemberg. Sie sind herzlich eingeladen zu Partnerschaftstagen, Partnerschaftsbegegnungen, Partnerschaftsseminaren und Workshops, Lern- und Begegnungsreisen.

    Weitere Informationen zu den Direktpartnerschaften süddeutscher Kirchenbezirke mit der Presbyterianischen Kirche in Kamerun.

    Ansprechpartner: Pfarrer Johannes Stahl

  • Workcamps

    Bei Workcamps arbeiten und leben junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren aus verschiedenen Ländern etwa drei Wochen lang miteinander. Im darauffolgenden Jahr findet eine Gegenbegegnung auf einem anderen Kontinent statt.

    Stimmen von Teilnehmenden:

    "Workcamp heißt von Anderen lernen. Gemeinsam arbeiten und Gottesdienste feiern fand ich toll. Durch die Unterbringung in Gastfamilien haben wir hinter die Kulissen geschaut und die Menschen besser kennen gelernt. Mit der gemeinsamen Arbeit haben wir ein sichtbares Zeichen dafür gesetzt, dass es eine Verbindung zwischen den Kulturen gibt. Ich habe einen Einblick in das Leben der Malaysier bekommen und ihre Mentalität kennen gelernt."

    "Workcamp ist geben und nehmen. Das Workcamp ist für mich ein Blick ins wahre Leben, in den Alltag der Kamerunerinnen und Kameruner, richtiges Eintauchen in die Kultur und Lebensweise der Anderen. Interessant fand ich, von den hiesigen Maurern zu lernen."

    "Workcamp bringt neue Sichten auf Gott und die Welt. Zusammenkommen mit Fremden jeglicher Nationalität. Gemeinsam Bleibendes schaffen. Es ist ein Erlebnis: arbeiten, reisen, mit Menschen reden, die man vorher nie gesehen hat. Das Wichtigste für mich war, dass die Gruppe zusammenwächst und wir gemeinsam etwas zustande bringen. Das muss nicht perfekt laufen."

    Sie sind zwischen 18 und 25 Jahre? Dann melden Sie sich zum Workcamp an und bringen Ihre Freunde mit! Sie sind über 26 Jahre? Geben Sie Informationen weiter und bieten Sie einem jungen Menschen an, sie oder ihn mit Geld und Gebet zu fördern.

    Infos zum nächsten Workcamp und Anmeldung bei Pfarrer Dieter Bullard-Werner.

  • Bildungsarbeit

    Die BMDZ bietet Gestaltung von

    • Gottesdiensten im weltweiten Horizont mit einer Predigt zu aktuellen Missionsprojekten und Themen.
    • Frauenkreis, Seniorennachmittag oder Männervesper zum Thema Mission damals und heute.
    • Konfirmanden- oder Jugendgruppe mit Kurzfilm, Quiz, Bildern und Gegenständen, die den Zusammenhang von Kirche, Mission und Kultur zeigen.
    • einem interkulturellen Beitrag zum Gemeindefest mit Christen und Christinnen aus dem Ausland, die aus ihrem Heimatland und von Gottes weltweiter Mission erzählen.
    • interkulturellem Bibellesen im Hauskreis oder Bibelabend.

    Bei Interesse sprechen Sie Ihren Kirchengemeinderat und Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer an, vereinbaren Sie einen Termin und laden einen Referenten der BMDZ ein.

    Ansprechpartner: Pfarrer Johannes Stahl

  • Sammlerarbeit/Fundraising

    Bis heute gibt es die Tradition der Missionsgabe (sogenannte "Halbbatzenkollekte"). Früher legten viele Menschen jede Woche einen "halben Batzen" im Gegenwert von einem Laib Brot beiseite. Die Gaben wurden alle zwei Monate von Sammlerinnen abgeholt, die dafür die "Nachrichten der Basler Mission" ins Haus brachten. So waren viele Menschen beteiligt und erhielten immer aktuelle Informationen.

    Diese Tradition setzt die BMDZ fort: Das "Nachrichtenblatt der Basler Mission – Deutscher Zweig" bietet sechs Mal im Jahr aktuelle Informationen aus dem weltweiten Netzwerk der Kirchen des Südens und Nordens. Geben Sie diese Nachrichten weiter und informieren Sie über die Arbeit der BMDZ und ihrer Partner.

    Wählen Sie aus den geförderten Projekten eines aus, das Sie unterstützen möchten, und sammeln hierfür Spenden. Diese können Sie gerne auch online übermitteln.

    Ansprechpartner: Pfarrer Dieter Bullard-Werner

Stiftung Basler Mission - Deutscher Zweig

Die Stiftung Basler Mission - Deutscher Zweig wurde im Jahr 2005 gegründet. Sie will die vielfältigen Partnerbeziehungen und gemeinsamen Projekte mit Kirchen in aller Welt auf eine zusätzliche finanzielle Basis stellen. Ein besonderes Qualitätsmerkmal der Arbeit der Basler Mission war immer die Verbindung von Wort und Tat. So fördert die Stiftung Basler Mission - Deutscher Zweig auch heute missionarische und soziale Projekte in Zusammenarbeit mit Mission 21, dem Evangelischen Missionswerk in Basel und der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS).

Die Stiftung soll gleichermaßen Kollekten wie Spendenerträge ergänzen. Dank ihres soliden Grundstocks kann die Stiftung der Basler Mission - Deutscher Zweig sogar heute, in Zeiten bescheidener Zinssätze, gute Erträge erwirtschaften. Mit weiteren Zustiftungen kann jedoch noch mehr bewirkt werden.
Im Gegensatz zu Spendengeldern, die unmittelbar verwendet werden, geht eine Zustiftung ins Stiftungsvermögen und wirkt so dauerhaft. Helfen Sie mit Ihrer Zustiftung missionarische Arbeit nachhaltig zu fördern.

Das Basler Nachrichtenblatt

Sechs Mal im Jahr erscheint das "Nachrichtenblatt der Basler Mission – Deutscher Zweig" mit Informationen aus dem weltweiten Netzwerk von Kirchen des Südens und Nordens und aus der Arbeit der BMDZ. Lesen Sie über missionarische und soziale Projekte in Afrika, Asien und Südamerika, die interkulturelle Begegnung und kirchliche Partnerschaften.

Gerne schicken wir Ihnen das "Nachrichtenblatt der Basler Mission – Deutscher Zweig" kostenlos zu. Bestellen Sie Ihr Print-Abo per E-Mail oder im EMS-Onlineshop.

Mission in Wort und Tat - Machen Sie mit!

Spenden

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, Menschen beizustehen, die dringend Hilfe brauchen. Dank der Projekte unserer Partner bekommen sie eine Lebensperspektive, etwa durch eine fundierte Ausbildung oder eine gute Gesundheitsversorgung. Langfristig entstehen dadurch Strukturen, die das Leben aller Menschen der unterstützten Region verbessern.

Seien Sie dabei. Schenken Sie Menschen Hoffnung und eine Perspektive für ihr Leben.

Zustiften

Die Stiftung Basler Mission – Deutscher Zweig will die vielfältigen Partnerbeziehungen und gemeinsamen Projekte mit Kirchen in aller Welt auf eine gute finanzielle Basis stellen. Stiftungen sind auf Dauer angelegt. Das Stiftungsvermögen bleibt erhalten, und nur die Erträge werden verwendet.

Eine Zustiftung eignet sich, um das eigene Lebenswerk über die Lebenszeit hinaus zu bewahren oder das eines Angehörigen zu würdigen. Sie kann auch in Form eines Vermächtnisses oder einer Erbschaft erfolgen.

Mitmachen

Als Mitglied unterstützen Sie die Vision und das Wirken der Basler Mission – Deutscher Zweig auf besondere Weise. Sie erhalten regelmäßig Informationen aus den unterstützten Projekten und werden zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Das Nachrichtenblatt informiert Sie kostenlos über Entwicklungen in den Kirchen in Afrika, Asien und Lateinamerika und berichtet aus den Projekten.

Treten Sie bei und werden Mitglied der Basler Mission – Deutscher Zweig!

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